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Wann sind wir endlich da?

Urlaub mit Kindern macht Spaß – aber der Weg zum Ziel kann ganz schön anstrengend werden. Wir verraten, wie dank klassischer Spiele mit Stift und Papier unterwegs keine Langeweile aufkommt.

In Northeim, Osterode und Holzminden ist es am schönsten – das ist doch klar! Ab und zu zieht es uns trotzdem in die Ferne und wir erkunden mit unserer Familie fremde Städte, Regionen oder Länder. Damit der Weg dorthin für die Knirpse nicht langweilig wird, gibt es tolle Spiele, mit denen sie sich die Zeit vertreiben können. Für die meisten braucht man nicht mehr als einen Block und einen Kugelschreiber oder Bleistift. Sie sind auch dann noch spielbar, wenn Tablet, Smartphone und Co. schon längst keinen Saft mehr haben – und machen mehr Spaß als so manches Videospiel! Wir von Papierus stellen einige der schönsten Klassiker vor.

1. Stadt, Land, Fluss

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts suchten verzweifelte Kinder nach Flüssen, deren Namen mit einem "X" anfangen. Das Schöne ist: Man kann das Spiel endlos variieren und beispielsweise dem Reiseziel anpassen. Warum auf der Fahrt in die Toskana nicht über Pasta-Gerichte mit "L" nachgrübeln? Oder sich bis kurz vor der Nordsee die Köpfe heißreden, ob "Holland" wirklich ein Land ist?

2. Faltmännchen

Spieler 1 beginnt, eine Figur zu malen, also den Kopf, und knickt das Blatt so um, dass man die Zeichnung nicht sieht. Spieler 2 übernimmt Brustkorb, Bauch, Arme und Hände, knickt das Papier seinerseits um und überlässt Spieler 3 die Beine. Das Ergebnis führt häufig zu Lachanfällen und erinnert an Dalís surrealste Phase – große Kunst also.

4. Auto Bingo

Gibt es als schönes Spiel in einer Metalldose, kann man aber auch so spielen. In den Feldern eines quadratischen Rasters – 3 x 3, 4 x 4, 5 x 5 ... – werden Begriffe wie "Cabrio", "Tankstelle" oder "Fahrradfahrer" eingetragen. Sieht jemand zum Beispiel ein Cabrio, ruft er laut den Begriff. Wer ihn als erster gerufen hat, darf das betreffende Kästchen durchstreichen. Gewonnen hat, wer eine Reihe – diagonal, waagerecht oder senkrecht – vollständig durchgestrichen hat.

3. Vier gewinnt

Für die digitale Generation kaum vorstellbar, aber tatsächlich wahr: Auch dieses Spiel für zwei Personen kann man ohne Gerätschaften spielen. Einfach ein Quadrat aus 9 x 9 Feldern zeichnen, und los geht es. Sieger ist, wer als erster vier zusammenhängende Kästchen – diagonal, waagerecht oder senkrecht – ausgemalt hat. Sind keine Buntstifte zur Hand, malt Spieler 1 Kreuze, Spieler 2 Kreise, ansonsten wird’s unübersichtlich.

5. Schiffe versenken

Bitte lassen Sie sich von dem martialischen Namen nicht abschrecken! Gerade für etwas ältere Kinder ist dieses Spiel spannend. Am besten lässt es sich auf kariertem Rechenpapier spielen. Jedes der zwei Kinder zeichnet auf das Papier zwei Raster von 10 x 10 Kästchen. An der linken Seite werden die Zeilen vertikal mit den Buchstaben A bis J, an der Oberen Seite die Spalten horizontal mit den Zahlen 1 bis 10 versehen: Fertig sind die "Kampfgebiete". Auf dem eigenen Kampfgebiet trägt man nun seine "Flotte" ein, ohne dass der Mitspieler sie sieht. Folgende Schiffsarten werden platziert:

-              Ein Schlachtschiff (4 Kästchen)
-              Zwei Kreuzer (je 3 Kästchen)
-              Drei Zerstörer (je 2 Kästchen)
-              Vier U-Boote (je 1 Kästchen)

Die Schiffe dürfen dabei nicht aneinander stoßen, nicht über Eck gebaut werden, nicht diagonal aufgestellt werden oder am Rand liegen. Das Spiel beginnt, indem ein Kind aufs Geradewohl eine Koordinate sagt, zum Beispiel "F8". Daraufhin schaut sein Mitspieler auf seine eigene Flotte und gibt Rückmeldung, ob der Versuch ein Fehlschuss war ("Wasser"), ein Schiff getroffen wurde ("Treffer") oder, im späteren Spielverlauf, ein Schiff ganz versenkt wurde ("Versenkt"). Beide Spieler markieren die Schussversuche in ihren Rastern: der Schießende in dem zu Beginn leeren Raster, der Beschossene auf seinem eigenen Kampfgebiet. Die beiden Spieler wechseln sich mit Schussversuchen ab, so lange sie nur Wasser treffen. Hat einer das Schiff seines Gegners erwischt, darf er so lange weiterversuchen das Schiff komplett zu versenken, bis es ins Wasser trifft – dann ist sein Mitspieler wieder dran. Das Spiel ist beendet, wenn eines der beiden Kinder die ganze Flotte seines Gegners versenkt hat.

Falls es Ihnen im Auto zu wackelig sein sollte, um das Raster einzuzeichnen, könnten Sie sich hier auch eine Vorlage für "Schiffe versenken" herunterladen und beliebig oft ausdrucken! Sie brauchen noch Stifte und Papier, bevor die Fahrt losgeht? Dann kommen Sie noch schnell bei Papierus vorbei!